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Die Samen des Schwarzkümmel enthalten ein ätherisches Öl (Schwarzkümmelöl), welches reich an Thychmochinon und Thymol (wirken bronschienerweiternd und sekretionsfördernd) und Carven und Anethol (blähungswidrig) ist.
Besondere Bedeutung kommt dem Schwarzkümmel aber aufgrund seines hohen Gehaltes an fettem Öl (bis zu 40 %) zu, welches vorwiegend aus Linolsäure besteht.
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Wirkungsweise der Fettsäuren im Schwarzkümmelöl:
 Die Linolsäure ist ein Hauptvertreter der Omega-6-Fettsäuren. Aus der Linolsäure können im Organismus folgende Vertreter der Omega-6-Fettsäuren entstehen:
· Gamma-Linolensäure (CGLS)
· Dihomo- Gamma-Linolensäure (DGLS)
· Arachdiodonsäure (AA)
Wichtig zur Synthese ist ein Enzym namens Delta-6-Desaturase.
Die Gamma-Linolensäure ist Bestandteil der Zellwände und maßgeblich für viele Stoffwechselvorgänge im Körper, vor allem für die Barrierefunktion der Haut. Sie reguliert den über die Oberhaut stattfindenden Wasserverlust und wirkt gegen Hautveränderungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte.
Gamma-Linolensäure fungiert im Körper als Gewebshormon und wirkt gegen Beschwerden, die durch das prämenstruelle Syndrom ausgelöst werden. Vermutlich hilft sie auch gegen Krebs, da sie mindestens ein Enzym blockiert, das für die Metastasenbehandlung verantwortlich ist.
Die Dihomo-Gamma-Linolensäure (DGLA) wird beid er Umwandlung im Körper zur Arachidonsäure und einem wichtigen Gewebstoff, dem Prostaglandin E1. Dieses besitzt eine stark entzündungshemmende und thrombosenvorbeugende Wirkung. Es stabilisiert die übersteigerte Bildung von allergischen Mediatoren und Abwehrzellen. Aus der Arachidonsäure hingegen entsteht Prostaglandin E2, welches eigentlich Entzündungsvorgänge und Ödembildung im Körper fördetrt, Schmerzsignale und auch Fieber auslösen kann.
Daher ist es wichtig, dass die Produktion der verschiedenen Prostaglandine ausgeglichen wird und in einem dynamischen Gleichgewicht ist. Diese Funktion übernimmt das Schwarzkümmelöl durch seine Regulierende Wirkung auf die Bildung der Prostaglandine. |