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Brombeere (Rubus fruticosus) |
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Die mit vielen Stacheln bewehrten Brombeeren klettern gerne in Gebüschen und Hecken. Zur Kultur im Garten gibt es auch stachellose Sorten, die „Wilden" erfreuen uns aber doch durch einen aromatischeren Geschmack. Verwendet werden von der Brombeere auch gerne die getrockneten Blätter, die im Frühjahr gepflückt werden. Sie finden vor allem in Hausteemischungen Verwendung und wirken auf Grund der Gerbstoffe stopfend, aber auch beruhigend auf entzündete Schleimhäute.
Die Brombeeren zählen zu den feinsten Einmachfrüchten. Sie ergeben wunderbare Marmeladen, Gelees, Säfte und Liköre. Wieder sind es die Farbstoffe, die aus Brombeeren heilkräftige Anwendungen machen. Die violetten Anthocyane wirken gefäßstärkend und infarktvorbeugend. Außerdem enthalten Brombeeren Phenolsäuren, vor allem Ellagsäuren, die entgiftend, krebsvorbeugend und antimikrobiell wirken. Der hohe Eisengehalt der Brombeeren ist zusammen mit dem Kupfer gut für blasse Kinder und anämische Erwachsene. Das reichlich vorhandene Kalium entwässert, der überdurchschnittliche Kalziumgehalt festigt die Knochen. Wegen des hohen Vitamin C-Gehaltes sollte man Brombeeren zur Reifezeit auch reichlich roh essen, zum Beispiel in Joghurt. |